Ananas-Ketchup? Ja! Verwässertes Gulasch? Niemals. – Was Felix über echte Kundenliebe weiß
Peter Buchauer, CEO Felix Austria GmbH
Peter Buchauer [00:00:06]: Aber eben trotzdem diese Wurzeln nicht zu vergessen und den Geschmack nicht zu vergessen. Der Geschmack, den wir als Österreicher haben, ist für uns wichtig und den verkaufen wir auch ins Ausland, aber ganz bewusst mit dem Ansatz, ja, so schmeckt Österreich. Sind wir stolz drauf. Alexandra [00:00:25]: Wie schmeckt Österreich? Vielleicht geht es dir so wie Barbara und mir. Wir dachten zuerst gar nicht, dass dieses Produkt gleich bei uns die Ecke produziert wird, ja sogar angebaut wird. Wir geben dir noch einen Tipp. Peter Buchauer [00:00:42]: Wir sind der Helfer in der Küche. Alexandra [00:00:47]: Jede Hilfe ist uns willkommen, würd ich mal behaupten. Wir haben eine sehr bekannte Marke heute bei Sound of Customers zu Gast. Und sie sind deshalb so erfolgreich... Peter Buchauer [00:01:01]: Weil wir in den über 60, über 65 Jahren, mit denen wir jetzt mit unsere Konsumenten Kontakt ziehen, unsere Konsumenten nie enttäuscht haben. Alexandra [00:01:09]: In unserer heutigen Episode wartet eine Gurkendynastie auf dich. Paradeiser, Algen und der rote Klecks auf deinem Fehler. Barbara [00:01:21]: Herzlich willkommen bei Sound of Customerss. Alexandra [00:01:24]: Wie hört sich Customer Experience an? Wie kann dein Unternehmer noch besser gehört werden? Hol dir Inspirationen und Tipps. Barbara [00:01:33]: In jeder Folge bringen unsere Gäste ihren ganz besonderen Sound mit und erzählen uns, wie sie ihr Unternehmen für Kundinnen und Kunden so richtig zum Klingen bringen. Alexandra [00:01:42]: Schön, dass Du reinhörst bei unserem Podcast von Kunde 21. Wir sind Alexandra. Barbara. Barbara [00:01:50]: Herzlich willkommen bei 'ner weiteren Folge von Sound of Customers. Heute tauchen wir in eine unvergleichliche Geschmackswelt ein und in Produkte, die das Leben erleichtern sollen und den Alltag kulinarisch bereichern sollen. Wir treffen unseren Freund im Alltag. Jetzt fragen sich vielleicht alle, Alexandra, Du auch, wer ist das? Wer ist unser Freund im Alltag? Achtung, es sind nicht irgendwelche Plattformen, sondern Alexandra [00:02:20]: wir wollen Ich sag sagen. Gott sei Dank keine Plattformen. Genau. Barbara [00:02:24]: Und wir freuen uns ganz besonders, dass heute bei uns der CEO von Felix Austria da ist. Ganz herzlich willkommen Peter Buchauer. Schön Peter, dass Du da bist. Peter Buchauer [00:02:33]: Vielen Dank für die Einladung und auch herzlich willkommen an alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Barbara [00:02:37]: Ja, wir freuen uns ganz besonders und ich muss sagen, eure Produkte erleichtern meinen Alltag tatsächlich. Mein Sohn ist jetzt 13 Jahre, der liebt immer noch Spaghetti mit der Felix Tomatensoße. Aber wie er klein war, dann nur Spaghetti gegessen und sonst nichts. Das bedeutet, wir haben zum Teil diese Tomatensoßegläser eingepackt, wenn wir irgendwohin auf Urlaub gefahren sind, eben zu allen Nudeln die richtige Soße dabei zu haben. Peter Buchauer [00:03:04]: Ich wollt, was soll ich da sagen? Was gibt es Besseres? Alexandra [00:03:07]: Schon, oder? Genau. Peter Buchauer [00:03:09]: Nicht nur 'n Zeichen, dass dein Sohn einen wunderbaren Geschmack hat, sondern er macht das absolut richtig und ich hoffe, er macht das noch viele, viele Jahre und Jahrzehnte so und genießt es weiterhin. Alexandra [00:03:22]: Also ich glaub schon, dass uns das irgendwie bleibt. Also ich muss jetzt ehrlich gestehen, ich nehme jetzt das Sugo oder das Ketchup nicht in den Urlaub mit, aber ich bin auch ein ganz ein großer Fan. Peter, wir dürfen ja sehen, Du sitzt vor einer wirklich knallroten Wand und wir können uns schon vorstellen, warum das eine rote Wand ist, weil das ist exakt das Ketchup-Rot, würd ich jetzt mal sagen. Felix Austria steht aber für viel mehr als nur also nur für Ketchup, aber noch für viele andere Dinge auch vielleicht. Möchtest Du uns einmal erzählen, welche Marten dann noch zu euch dazugehören? Peter Buchauer [00:04:01]: Ja, das Rot im Hintergrund ist sozusagen das Felix Austria Rot, weniger ein Ketchup-Rot, aber es ist eine sehr kräftige Farbe. Nein, wir sind, glaube ich, sehr bekannt für Ketchup. Seit 1958 gibt es das hier. Wir sind zu unserer großen Freude hier auch sehr, sehr starker Marktführer. Aber wir haben neben dem Ketchup noch ein sehr, sehr breites Angebot. Nahe dem Ketchup eben die ganzen Soßen, Mayonnaise, im Food Service, also im Gastrobereich auch Senf. Dann schon erwähnt, Sugo als tomatennahes Produkt. Viele, viele kennen auch unsere Gurken, die Mhm. Peter Buchauer [00:04:39]: Dabei schmecken. Und dem Firmengründer, der Herbert Felix, kommt aus einer Gurkendynastie, also seine Familie war schon führend bei den Gurken. Ich muss immer noch denken, dann haben wir natürlich eine fantastische Gulaschsuppe und andere Fertiggerichte. Wir haben Gemüse, wir haben Salate, also haltbar in der Dose, vor allem im Gastrobereich. Aber was nicht so viele wissen, und ich hoffe, ihr habt jetzt bei den unter der Marke Felix, sind das alles, nix vergessen. Wir haben auch Müsli, ne? Also die Marke Knusperli gehört zu, wo wir, ich glaube, sehr, sehr hochwertiges und sehr, sehr gutes Müsli anbieten, also vor allem Knuspermüsli, sowohl ein normales unter Anführungszeichen, als auch ein zuckerfreies. Ich darf nicht sagen zuckerfrei, weil in den Früchten ist Zucker drinnen, also muss man sagen, ohne Zucker zugesetzt. Steht auch kurz oben OZz, das qualitativ gleichwertig ist und da sind wir in Europa ziemlich einzigartig. Peter Buchauer [00:05:42]: Haben dazu noch eine Marke vor 6, 7, na, vor 10 Jahren schon gekauft, wo die Knusperli dabei war. Und dann machen wir auch noch Nussmischungen, Trockenfrüchte oder wie wir's nennen, Saaten. Sehr, sehr breites Sortiment, das wir sowohl im Retail, also im im Lebensmittelhandel auch sehr stark im im Gastrobereich verkaufen. Also wir haben einen sehr großen Anteil an Gastronomie und freuen uns, dass wir auch hier unsere Kollegen der Gastronomie unterstützen können, damit sie mit alles selber machen müssen. Barbara [00:06:18]: Genial. Darf ich da vielleicht kurz nachfragen? Ihr oder euer Obertitel ist ja auch, dass ihr haltbare Lebensmittel produziert und quasi dem Handel und eben der Gastronomie auch zur Verfügung stellt. Und damals zu dem Zeitpunkt, wie das Unternehmen gegründet wurde, wenn ich's richtig recherchiert hab, 1939 zuerst in Schweden und dann 1958 in Österreich, war es ja eine absolute Sensation, dass haltbar Produkte angeboten werden und dass nicht alles eben ganz frisch gemacht wird. Jetzt ist der Markt ja mittlerweile relativ überflutet an unterschiedlichen haltbar Produkten. Alexandra und ich haben jetzt aus einer anderen Branche spaßhalber mal die Anzahl der Deos gezählt auf, wie viel bist Alexandra [00:07:03]: Du gekommen? Ja, auf weit über 100. Barbara [00:07:06]: Auf weit über 100, also unglaubliche Vielzahl, die da angeboten wird und dennoch gelingt es euch, dass ihr als starke österreichische Marke auftretet und so wie beispielsweise auch beim Ketchup unter anderem Marktführer seid. Wie gelingt euch das? Peter Buchauer [00:07:23]: Ja, aber das ist ja ganz spannend, das erwähnen ganz wenige. Muss ich selber denken, 1958 war's einfach so, dass noch ganz wenig Haushalte Kühlschränke hatten. Wenn man da also kochen wollte, ist man in der Regel zuerst zum Markt gegangen, hat das gekauft, musste das natürlich jeden Tag machen. Und da war's natürlich ja fantastische Neuheit, dass man plötzlich Gemüse, verschiedene Salate oder eben auch Fertiggerichte, Gulaschsuppe in der Dose kaufen konnte, das einfach ins in die Wohnung stellen und bei Bedarf hernehmen. Heutzutage ist das natürlich anders. Der Kühlschrank ist jetzt kein Luxusartikel mehr und hat sich so ein bissel verändert. Aber ich glaub, dass 2 Sachen sehr geschlagend sind, warum wir immer noch so erfolgreich sind. Das eine ist, weil wir halt sehr früh dran waren und weil wir in den über 60, über 65 Jahren, mit denen wir jetzt mit unsere Konsumenten in Kontakt sind, unsere Konsumenten nie enttäuscht haben, ja? Sie wissen einfach, dass sie immer eine Topqualität bekommen, dass sie einen sehr guten Geschmack bekommen. Peter Buchauer [00:08:29]: Sie wissen, dass sie sie darauf verlassen können und sie wissen, dass das Geld, das sie dafür ausgeben, gut investiert ist. Und wir haben ja, wie gesagt, dieses breite Sortiment. Du hast das schon gesagt, wo's unser Claim ist. Wir sagen ab und zu auch, wir sind der Helfer in der Küche und das ist so. Der Helfer ist auf deiner Seite ja, wenn mir das nicht so gelingt, kann man's mit 'nem Ketchup oder Soße etwas schmackhafter machen. Wenn Du die kochen willst oder Gulaschsuppe oder Gulasch abmachst, wunderbar, gell? Das ist... Es sind halt auch Gerichte, die man wunderbar vorkochen kann und und erwerben. Und wie schon erwähnt, Sugo geht jetzt schnell und schmeckt meiner Meinung gleich gut, gell? Das wollen viele nicht sehen oder wollen dann viele nicht so hören. Peter Buchauer [00:09:14]: Aber es schmeckt in der Regel gleich gut. Es wird mit äußerst frischen Tomaten gemacht die haltbar gemacht sind. Und deshalb, ja, der Grund ist einfach, glaube ich, weil es schmeckt und weil es gut ist, ne? Und der Konsument des Werkschätzt, der Kunde, der das dann verwendet, eine Freude hat damit. Und der weiß einfach, wenn er da hingreift, ja, das passt. Und und das ist auch unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das so bleibt, ne? Und das ist harte Arbeit. Und dass er nicht sagt, ja, man hat über 60 Jahre Tradition, man belässt das so, sondern man muss natürlich schon auch schauen, dass man immer 'n 'n Zeitgeist bleibt und die wichtigen Sachen macht und hat und ja, da bemühen wir uns und so wie's ausschaut, gelingt uns das ganz gut. Alexandra [00:10:00]: Das ist ja einer der wichtigsten Markenversprechen schlechthin, eine gleichbleibende Qualität aufrechtzuerhalten, damit die Kunden und Kundinnen genau wissen, wenn ich diese Marke, dieses Produkt kaufe, dann kann ich mich drauf verlassen, so wie Du gesagt hast, das das ist da drinnen, das schmeckt mir. Und wie wir auch gehört haben von Barbaras Sohn, das nehm ich vielleicht sogar auf Urlaub mit. Jetzt ist es ja so, ich weiß, der heißt nicht Felix und ihr habt meiner Meinung nach einen kongenialen Slogan oder Werbespruch, der ja lautet: Du musst nicht Felix heißen, um Felix zu lieben. Und ich hab auch gelesen, Du hast mal gesagt, Felix wäre eine urösterreichische Marke. Und da kommen wir jetzt schon stärker in Richtung natürlich der Auftrag unseres Podcasts, Stärke in Richtung Kundenorientierung, Stärke in Richtung Kundenbedürfnisse zu verstehen. Warum hast Du gesagt, Felix, wär eine urösterreichische Marke? Peter Buchauer [00:11:00]: Warum ich's damals gesagt habe, weiß ich nicht. Alexandra [00:11:05]: Ich kann Peter Buchauer [00:11:05]: mir das vorstellen, weil's ja stimmt. Felix, in der ur-österreichische Marke, warum wir schon, wie gesagt, über 60 Jahre hier in Österreich sind und weil wir den gesamten Prozess hier in Österreich haben, weil wir hier noch uns nach dem Geschmack der Österreicherinnen und Österreicher richten können und eben, ohne hier jetzt negativ über Mitbewerber zu reden, nicht das in irgendeinem europäischen oder nichteuropäischen Land produzieren und in ganz Europa dasselbe verkaufen. Wir richten uns wirklich nach dem Geschmack, wo wir glauben, dass es das Beste ist und das verbunden mit unserer Historie, mit unserer Tradition, den Erfahrungen, die wir haben, ja? Was schmeckt dem auch hauptsächlich dem Österreicher und der Österreicherin? Deshalb, glaube ich, sind wir einfach eine ur-österreichische Marke. Wir sind auch österreichisch. Glaub, wenn man sich sich anschaut, wir sind immer noch am Produktionsgelände, wo wir 1958 begonnen haben. Und in der Vorbereitung habe ich mir das einfach wieder... Ich seh, wenn ich nicht einmal im Büro setz direkt auf die Einfahrt zu unserem Gelände und stell mir ab und zu vor, weil das dann begonnen hat, war's ja wirklich so, dass die Bauern, das war ein Grund, warum das hier im Burgenland gebaut wurde, dass die Bauern mit ihrem Traktor, dem Anhänger gekommen sind, das Gemüse hinter oben hatten oder die Gurken, sind dann durch den Hof gefahren, haben das abgewogen, haben's abgeladen, haben sie das Geld dafür geholt und sind wieder gefahren, gell? Und diese Tradition spürt man teilweise noch, wobei man ganz klar sagen muss, jetzt auch gepaart einfach mit neuer Technologie, mit neuen Anlagen, einfach auch, weil Du nicht mehr so produzieren kannst wie vor vor 60, 70 Jahre. Also ich glaub, man muss mit der Zeit gehen. Peter Buchauer [00:12:53]: Man muss wirklich schauen, dass man immer up to date ist mit allem, was man tut, aber eben trotzdem diese Wurzeln nicht zu vergessen und den Geschmack nicht zu vergessen. Der Geschmack, den wir als Österreicher haben, ist für uns wichtig und den verkaufen wir auch ins Ausland, aber ganz bewusst mit dem Ansatz, ja, so schmeckt Österreich. Da sind wir stolz drauf. Alexandra [00:13:16]: Vielleicht jetzt für unsere Hörer und Hörerinnen, Du sprichst vom Burgenland. Wir haben jetzt den Ort noch nicht gesagt, das ist in Mattersburg. Richtig, ja. Ja, genau. Also damit wir euch auch gut verorten können. Jetzt haben wir schon von langfristiger Produktqualität gesprochen. Ihr bringt ja auch immer wieder neue Produkte heraus, also ihr seid natürlich auch sehr innovativ unterwegs. Meine Frage, kann diese Vertrautheit der Konsumenten für Produkte nicht manchmal auch eine Innovationsbremse sein? Also wenn ich jetzt denke, Coca Cola hat auch versucht, seine Rezeptur mal anzupassen und die Konsumenten sind auf die Barrikaden gegangen. Alexandra [00:14:00]: Und es gibt ja viele Markenartikelhersteller, die dann versucht haben, Anpassungen vorzunehmen und dann doch wieder reumütig zurückgekehrt sind. Wie ist denn das bei euch mit Produktinnovationen? Also wie viel traut ihr euch unter Anführungszeichen, ohne die Kunden und Kundinnen zu vergrämen oder ihr lieb gewordenes Produkt auf einmal vielleicht anders vorzufinden oder dass es anders schmeckt. Kann das auch eine Innovationsbremse sein? Peter Buchauer [00:14:33]: Die Antwort könnte man ganz kurz geben mit Nein. Man könnte aber auch eine Stunde drüber reden, Von, nein, es ist keine Innovationsbremse, aber ich glaube, man muss eben aufpassen, was ist eine Innovation und was ist eine Erneuerung? Und unser Ketchup schmeckt gleich wie vor 50 Jahren. Warum sollen wir es ändern? Mhm. Ist richtig, aber trotzdem haben wir schon vor, weiß nicht, 30 Jahren Ketchup ohne Zuckerzusatz entwickelt, die Kalorien zu reduzieren. Aber man hat trotzdem die Möglichkeit, Innovationen zu machen. Ich hab mir erinnern, ich glaub, letzten vorletzten Sommer haben wir das Ananas Ketchup gebracht, sozusagen Toast Hawaii auf einfach. Alexandra [00:15:15]: Aha. Peter Buchauer [00:15:17]: Fantastisch, ja? Also die Leute haben's mögen, haben's nicht mögen. Es macht ja nix, aber es war grandios und der Geschmack ist gut. Wir erlauben uns zum Beispiel normalerweise jeden Sommer 2 befristete Sondersorten zu bringen, wo sich meine Kolleginnen und Kollegen auch austoben können einmal mit den Vorschlägen. Manchmal sind sie ein bisschen ganz innovativer, manchmal ein bisschen weitergehend. Also ich weiß jetzt schon, was wir nächsten Sommer bringen oder im Frühjahr kann ich echt schon sagen, ihr werdet eine Freude haben damit. Also ich hab das gesehen, das gehört zu den Dingen an, da siehst Du was und sagst, das müssen wir machen, brauchen wir gar nicht weiter. Der 1. Entwurf ist okay so. Peter Buchauer [00:15:54]: Fantastisch, ja, also ich schick euch dann, sobald's verfügbar ist, was Du und ich werd jetzt lachen und ich werdet eine Freude haben. Also nein, das ist keine Bremse, aber ich glaub, man muss aufpassen, dass man das Richtige macht, ne? Und gewisse Sachen, a, muss man nicht verändern und gewisse Sachen darf man auch nicht verändern, auch nicht, wenn's einen Kostendruck gibt oder sonst was. Weil das ist ja die größte Gefahr, dass man da irgendwann sagt, ja, na, boah, es ist teuer in der Produktion. Also mach ich dieses hier oder da weniger? Ich glaub, das ist eine der Sachen, wo man dann wieder sagt, was macht denn so ein CEO? In der Situation muss man dann einer sagen, ne? Mhm. Ja. Dass das nicht passiert. Aber wir haben, wie gesagt, so viel Dinger und wenn da 'n Ketchup sozusagen was langweilig ist, gehst Du in den Soßenbereich und da ist wieder alles erlaubt. Aber die Qualität ist von dem nicht beeinträchtigt. Peter Buchauer [00:16:45]: Mhm. Qualität steht drüber. Barbara [00:16:47]: Jetzt haben wir ja in Österreich auch einen namhaften Schokoladehersteller, Zotter Schokolade kann man ja auch sagen, der ja auch viel innoviert und viele neue Sorten auf den Markt bringt. Und an Ihrem Standort haben Sie einen Friedhof, wo Sie die Schokoladen oder Schokoladesorten begraben, die gefloppt sind, die einfach nicht funktioniert haben, weil sie sagen einfach, wir probieren ganz viel. Und was halt nicht funktioniert, das begraben wir wieder. Was wäre denn da bei euch auf dem Friedhof, wenn ihr so was hättet? Peter Buchauer [00:17:20]: Ja, die Idee kommt ja nicht vom Schokotafel-Friedhof, sondern von einer bekannten Eismarke. Wahrscheinlich ganz viele Ideen, ob wir jetzt wirklich Dinge schon produziert haben, die dann gar nicht funktioniert haben, ja, auch manche Sachen. Wo ich jetzt noch ratlos bin, warum? Also wir haben gerade im Sugo-Bereich einmal so eine Streetfood Linie gebracht. Fantastisch, ja, super Geschmack, eine tolle Idee, meine Meinung auch, eine schöne Umsetzung. Und trotzdem haben wir da haben, also nicht, halben Jahr, ja, das wieder vom Markt genommen, hat funktioniert. Aber ich glaube, es wären mehr Produkte drinnen, die das Licht des Marktes nicht gesehen haben, die sozusagen in der Konzept- oder Entwicklungsphase dann gestorben sind. Manche, sagen wir mal so, wo man, glaube ich, von Anfang an schon skeptisch war oder hätte sein können. Manche, wo man's schade findet, dass es nicht gelingt, ja? Es ist mir dann wichtig, dass man, wenn man 'n Produkt entwickelt, das zu einem Preis irgendwie auch machen kann, der der akzeptabel ist. Peter Buchauer [00:18:24]: Und das gelingt auch nicht immer, was manchmal sehr schade ist. Aber auch nur gilt ja also eine Regel, wenn wir's nicht schaffen, das Produkt in der Qualität auf den Markt zu bringen, die wir wollen, dann lassen wir's. Mhm. Weil wir wollen das nicht so weit ausreizen, dass wir dann nach der Idee gut war, eine schlechte Qualität am Markt unterstützen. Barbara [00:18:45]: Darf ich da noch nachfragen, weil Du vorher ja auch gesagt hast, ihr könnt's euch nach dem Geschmack der Österreicher richten. Wie sehr bindet ihr denn eure potenziellen Konsumenten oder Kunden auch in die Produktentwicklung zum Beispiel mit ein? Also ist das irgendwie Thema, dass ihr, was ist denn das, da irgendwie ein Panel vielleicht an Kunden gibt oder dass ihr regelmäßig Kunden auch einlädt oder bevor sie auf den Markt gehen, dass Studien stattfinden? Also wie sehr ist der Kunde auch Teil der Entwicklung? Peter Buchauer [00:19:18]: Auch hier 2 Wege. Das eine ist, ja, natürlich machst Verkostungen, wenn das Produkt es steht. Also prinzipiell gehen wir ja eher so vor, dass wir sagen, okay, welche Kundenentwicklungen, welche Konsumentenentwicklungen gibt's denn? Wo gibt's Trends? Wo gibt's Sachen? Wo passt das zu uns? Wenn wir das haben, schauen wir, okay, was wollen wir da machen? Entwickeln die Produkte und dann gibt's natürlich Verkostungen beziehungsweise Feedback zum Design, zu den Geschmackzahlen von Konsumenten und Konsumentinnen. Auf der anderen Seite hatte Henry Ford einmal gesagt, wenn ich meine Kunden gefragt hätte, was sie brauchen, dann hätten sie geantwortet, ein schnelleres Pferd. Und ich glaube, es ist aber schwierig. Es ist nicht die Aufgabe des Konsumenten, uns Erzeugern zu sagen, was sie brauchen, was sie haben wollen. Mhm. Im engen Umfeld ja, aber ich glaub nicht, dass Ihr Konsument eben hingeht und sagt, so, was werden jetzt eigentlich meine nächste Soße, die ich gern hätte? Richtig Geschmack, ja? Hat sich dann eine Stunde Gedanken gemacht und dann die Firma Felix Austria schreibt, ja, liebe Felix Austria, ich hätte gerne einen eigenen Geschmack. Peter Buchauer [00:20:25]: Gibt es, muss man fairerweise sagen, gibt es, aber ich seh ich jetzt nicht das Herz als Hauptaufgabe der der Konsumentinnen und Konsumenten und das ist unsere Aufgabe. Und manchmal ist unsere Aufgabe ja auch, mutig zu sein und was zu probieren. Dass dann die Floprate auch steigt, ist selbstverständlich klar und was funktioniert. Wir haben ein Produkt, eine Marke, die wir noch im Sortiment haben. Das ist... Weiß nicht, ob ihr das gesehen habt. Das ist Helga. Ja. Peter Buchauer [00:20:53]: Das ist Helga. Ja. Das ist dann Ja. Kommt aus dem Algenbereich, da haben wir die Firma von den Gründerinnen übernommen und sind inzwischen einen sehr langen Weg gegangen mit verschiedenen Versuchen, haben jetzt eine fantastische Qualität an Crackern, die auch gut funktionieren. Doch da war der Weg bis dahin schon von unterschiedlichen Erfolgslevels geprägt. Und grad mit einem Produkt wie Alge ist man natürlich weit weg vom Topseller Ketchup. Und auch die Akzeptanz der Konsumentinnen ist... Sagen wir mal so, wenn man das hört, Alge, tut man sich nicht leicht. Peter Buchauer [00:21:35]: Also auch bei der Blindverkostung kriegst Du da besseres Feedback, als wenn sie davor sehen, was sie trinken bei den Erstanfängen. Mhm. Alexandra [00:21:43]: Peter, jetzt hast Du schon über Flops gesprochen oder auch über mutige Produkte. Du als CEO hast natürlich einerseits die die Produktion, die ausgelastet sein soll. Du hast sehr starke Marken, wo ihr auch ein langfristiges Qualitätsversprechen gebt. Wie gehst Du denn als CEO mit diesem Thema dass Du sagst, ich ermögliche meinem Produktteam oder meinen Innovationsteam, auch Dinge auszuprobieren und weiterzuentwickeln oder mutig vorwärtszugehen und dann vielleicht von 5 Ideen, die man ausprobiert haben, sind 4, vielleicht dann doch wieder ein Flop oder 3 oder 2, was auch immer. Wo ist denn da für dich die Grenze oder wie stellst Du das tagtäglich an? Weil ich denk mir, das ist ein großes Spannungsfeld. Peter Buchauer [00:22:35]: Wir haben ja verschiedenste Abteilungen hier bei uns natürlich, glaube ich, Marketing, eine Produktentwicklung, aber wir arbeiten prinzipiell für den Konsumenten und die Konsumentin. Selbst im, wenn man jetzt sagt, im Gastrobereich ist es ja dasselbe, weil der Gastronom kauft ja nur das, was er wieder seinen Gästen servieren kann und die das dann gerne essen. Also, glaube ich, ist es zuerst einmal der Konsument im im im Mittelpunkt, ja? Dass man schaut, na ja, was braucht er denn? Was will er denn? Aber natürlich weiß man's nicht immer davor. Man muss Sachen ausprobieren und das macht das Team. Bin überzeugt, dass von den ganzen Ideen und Sachen, die Sie haben, nicht alle zu mir dann kommen. Auch das ist ganz einfach. Ich hoff und wenn jemand sagt, na, das ist jetzt 'n Produkt, das ich machen will, dann sag ich, ich möcht eine Onpager, wo oben steht. Was ist es? Warum machen wir das? Wer soll das kaufen? Ganz wichtig, warum soll er das kaufen? Und dann natürlich, ja, was kostet jetzt, was bringt's? Mhm. Peter Buchauer [00:23:36]: Ja und wie schätzen wir den Markt ein? Und wenn das vielversprechend ist und eben zu unserem Gesamtkonzept passt, aber das ist immer der Fall, weil sonst würden wir uns ja, würden's die Leute ja nicht quasi in den Prozess geben, dann kann man das probieren. Und wenn alle sagen, ja, das ist eine gute Idee, das kann ich nachvollziehen und ich bin halt der Letzte in der Kette, dann probieren wir's. Und wenn's dann nicht funktioniert, mein Gott, dann haben wir uns halt alle getäuscht. Gerade jetzt, da geht die Welt jetzt auch nicht unter. Schlimm wär's, wenn man 10 von 10 Versuchen sagt, da geht die Welt nicht unter, weil dann geht sie irgendwann unter. Also passiert Gott sei Dank nicht. Und wie schon davor gesagt, je extremer die Idee ist, desto gefährlicher ist es unter Anführungszeichen, desto höher oder ist das Risiko, das ist auch Flop. Aber desto höher ist auch die Chance, wenn's funktioniert, dass es richtig funktioniert, ne. Alexandra [00:24:29]: Hat's vielleicht bei dir, Peter, schon mal, weil Du hast erst erzählt, es hat Dinge gegeben wie diese Street Food Linie, die gefloppt ist und das hat dich überrascht. Hat's auf der anderen Seite vielleicht Produkte gegeben, wo Du gesagt hast, aus deiner Sicht glaub ich eher nicht, dass das funktioniert, aber wir probieren's mal, weil Konsumenten und Marketing alles sagen ja und die dich dann positiv überrascht haben, also über deine Erwartungen hinaus? Peter Buchauer [00:24:59]: Ja, aber ich frag mich jetzt gar nicht, was, können wir mir frag nicht sein. Also wir haben viele Produkte, ich bin ja nicht der, der alles weiß und mach mal keine Sachen zu mir, wo ich sag, boah, da glaube ich jetzt nicht dran. Ich glaub aber, wenn ihr alle sagt, das ist wichtig, das passt so und ganz ehrlich, man verkostet's da nicht, der Geschmack passt, die Qualität passt. Wenn die Leute glauben, wir finden da am Markt, dann probieren wir's halt. Und ehrlich, auf da hat dann manches funktioniert und manches nicht. Nee. Und klar ist man dann schon, wie soll man sagen, versucht, den Kolleginnen und Kollegen dann schon zu sagen, dass man das davor schon gesagt hat. Da ist niemand gefeit vor diesem Gewissen... Peter Buchauer [00:25:42]: Kein gutes Verhalten, aber aber doch. Nein, das ist unterschiedlich, gell? Man kann ja dann sagen, wo Du denkst, eine Katastrophe, wer braucht es? Und es funktioniert wunderbar. Manche Sachen haben, wie gesagt, Street Food, das ist eine offene Wunde für mich, weil es ein wunderbares Produkt war und einfach zu wenige Käuferinnen gefunden hat. Aber es gibt alles, gell? Also rauf, runter, dann sonst was, ja, also war alles ein Supererfolg, es ist ein Supererfolg. Man kann sagen, alle, das wird ein Mega Seller am Okay. Ja, doch auf den Boden der Realität Na ja. Gebracht, aber... Mhm. Peter Buchauer [00:26:15]: Und es ist auch wichtig ist, dass es mehr Erfolge gibt als Misserfolge. Und da ist übrigens auch wichtig, dass man nicht auf Wild drauflos Innovationen macht, nur damit man möglichst viel am Markt wirft, sondern es muss schon Basis haben und es muss Ja. Es muss machen. Es müssen alle Leute dahinterstehen. Es Ist besser, man macht weniger und die dafür wirklich gut und ordentlich, als man macht halt so wahllose, ich hau mal viel am Markt und und und schau, was passiert. Mhm. Barbara [00:26:41]: Okay, wie spielt denn da das Thema künstliche Intelligenz bei euch auch eine Rolle? Und wenn ja, in welchen Bereichen? Peter Buchauer [00:26:49]: Ja, KI ist halt ein sehr zweischneidiges Schwert, ne? Es ist, ich glaub, KI ist auch noch nicht in diesem Entwicklungsstadium in vielen Bereichen, wo man es vielleicht schon sieht oder gar nicht hätte. Wir haben ja hier eine sehr moderne Produktion inzwischen, also automatisierte. Und automatisiert, robotisiert heißt automatisch sehr viel technische Intelligenz, nennen wir's so, KI wie auch immer, drinnen. Im Bereich der Produktentwicklung, auch hier ein klares Jein. Wär es so einfach und die KI könnte das, würde jeder mit KI machen. Da es sehr wenige KI Tools gibt, hätte jeder dasselbe Produkt. Und dann schaue ich, ich würde der mehr verkaufen, der sie nicht nutzt und auf die NI, also die natürliche Intelligenz, setzt, würde gewinnen. Also ich glaub, man muss da schon immer unterscheiden, ich glaub, für die Ausführung, ja, für die technische Ausführung, für die Arbeitsunterstützung, all diese Dinge ist die KI, der digitale Weg bis dahin, bis zur KI sehr wichtig. Peter Buchauer [00:27:53]: Aber ich glaube, im Herzen für die Grundidee braucht's einfach auf den Menschen. Barbara [00:27:58]: Mhm. Da Peter Buchauer [00:27:58]: hat's jemand, der auf den Unterschied macht. Weil die KI macht keinen Unterschied, ob Du, Alexandra, Du, Barbara, oder ich, das reingebe in die KI, wenn Du das Gleiche schreiben kannst, gleich raus. Also sollte zumindest. Ist nicht immer so, aber sollte, aber das ist, glaube ich, genau das, was er sagt, warum sie in der Suche Österreich ist, weil wir es uns leisten können und wollen, dass wir hier was machen, was zu uns passt, ja, was zu Österreich passt, was zu für die Haustür passt. Und deshalb KI ja, aber im richtigen Rahmen, ne? Das ist immer klar. Alexandra [00:28:33]: Jetzt kommen wir bald zum Sound, den Du uns mitgebracht hast. Ich möchte aber, bevor wir den Sound abspielen, Peter, was sind denn derzeit eure größten betrieblichen Herausforderungen? Ist es eher die Kunden zufriedenzustellen, Servicequalität? Ist es die Margen im Handel? Sind es Eigenmarken? Sind es Mitarbeiter, Passende zu finden, geeignete Rohstoffe zu bekommen in ausreichender Qualität? Was würdest Du denn sagen als einer der österreichischen führenden Markenartikel Hersteller mit Sitz in Mattersburg. Was treibt euch gerade so am meisten um? Peter Buchauer [00:29:15]: Alexandra, Du machst mir das Antworten leicht, weil ich sage einfach ja bis auf die Servicequalität. Weil ich gebe dir in allen Punkten recht, ich könnt's nicht einmal wiederholen. Oder so legst Du ja Finger in die offene Wunde. Nein, es ist im Moment, das weiß jeder, gell, auch nicht leicht. Ob das jetzt ist, die richtigen Mitarbeiter zu finden, ob das die ganze Preissituation am Beschaffungsmarkt ist, der ja verrückt spielt, ob das die Energiesituation ist, also ja, hier Produktionen, die ja viel auch Energie braucht immer wieder. Ja, das ist aber jetzt hatten wir alle dasselbe Problem. Es gibt viele, aber wir sind sehr gut in der Lage, das zu machen. Wie gesagt, wir haben Gott sei Dank die 2 wichtigsten Sachen nicht und das ist die Kundenzufriedenheit und das ist die Servicequalität und die Qualität der Produkte. Peter Buchauer [00:30:10]: Mhm. Und da wir da kein Problem haben, sind wir sehr, sehr, sehr froh und wir da ja sehr, sehr weit vorn. Und die anderen Sachen sind einfach zu lösen. Alexandra [00:30:19]: Aber siehst Du, da sprichst Du ja uns aus der Seele, aus dem Herzen, Barbara und mir, weil wenn Du sagst, das Wichtigste ist, die Servicequalität passt und die Kundenzufriedenheit passt, dann kann man alles andere irgendwie managen, teigseln, steuern und dann geht das. Wenn das passt und das passt bei euch, dann sind wir auf alle Bälle auf 1 Wellenlänge. Das hören wir natürlich gerne. Peter Buchauer [00:30:44]: Und ich glaub, dass die Unterschiede hier in Österreich, die das auch wirklich gut machen. Es ist wirklich wunderbar, die tagtäglich mit ihren Teams tolle Leistungen vollbringen und deshalb geht's uns auch so gut. Das muss man ja sagen. Österreich geht's ja gut. Wir tendieren dazu, immer ein bisschen viel zu jammern, aber wenn man sich umschaut, abseits von dem, das so wunderschönes Land ist, geht's allen, fast allen Leuten gut. Denen das nicht so gut geht, können sonst leisten, dass wir die unterstützen. Und und das, glaube ich, schon ist eben die Leistung aller Menschen hier, ja? Mhm. Ist ja so wichtig, dass man das einmal sagt und froh ist, dass wir hier sind. Alexandra [00:31:22]: Das das klingt schon fast noch einen Schlusswort. Das heben wir uns aber noch auf, Peter, weil Du hast uns natürlich auch einen Sound mitgebracht. Und ich denk mal, der Sound hat schon was damit zu tun, dass das, was Du jetzt gesagt hast, dass uns allen gut geht eigentlich, ja. Und hören wir uns doch einmal gemeinsam den Sound an. Radiospotstimme [00:31:40]: Ich bin die Julia aus Baden und glaubt's mir, die Liebe kommt nicht von ungefähr, sondern aus Österreich. Die Julia weiß, Liebe im Glas gibt's nur von Felix. Du musst nicht Felix heißen, um Felix so zu lieben. Alexandra [00:31:54]: Ja, Peter, uns geht's gut, happy, eine gute Stimmung. Warum hast Du uns das mitgebracht? Also wir können uns uns natürlich denken, aber erzähl's uns doch bitte. Peter Buchauer [00:32:04]: Es ist eben der Jingle, wie wir unsere Radiospots einleiten und wir wollen damit aber auch eine gewisse Fröhlichkeit, eine gewisse Leichtigkeit signalisieren, weil das ist, was wir unterstützen. Warum? Na, gar nicht einfach, Du musst nicht das selber machen. Wir helfen dir in der Küche. Selbst Köche, die vielleicht nicht so gut sind, können mit unseren Sachen brillieren. Des Supermaß, gibt's da 'n bisschen Grünzeug drüber. Also ich sag, Petersilie zu schneiden wird jeder schaffen. Und deshalb dieser Sound einfach so ein bisschen das das Fröhliche, das das Angenehme, das Gemeinsame, das Leichte darzustellen. So wollen wir als Firma sein, so wollen wir, dass unsere Produkte wirken. Peter Buchauer [00:32:45]: Und deshalb auch diesen Sound, der hoffentlich auch allen gefällt. Barbara [00:32:49]: Absolut. Also der ist voll rübergekommen und der Zeitpunkt der Podcastaufnahme ist der späte Nachmittag oder der frühe Abend und da kriege ich irgendwie gleich Lust drauf zu sagen, okay, jetzt machen wir 'n Topf Nudeln und machen uns ein gutes Sugo, Tomaten Sugo dazu aus. Alexandra [00:33:05]: Genau und die Petersilie gibt's auch noch im Garten. Die hat noch überlebt wegen des schönen Wetters. Also bitte, was will man mehr? Du, Peter, was würdest Du denn sagen, ich kann mich erinnern, im Frühling haben wir den Getränkegroßhändler Del Fabro Kolarik bei uns gehabt, die beiden Geschäftsführer. Und die haben wir gefragt, was wird das Trendgetränk des Sommers werden. Und die haben gesagt, alkoholfreier Wein und jedes Mal, wenn ich dann jetzt irgendwo hinkomme und es gibt tatsächlich alkoholfreien Wein, da denk ich mal, ja, genau das haben sie uns vorausgesagt. Wie schaut's denn bei euch aus? Also was meinst Du denn? Wo entwickelt sich der Trend in euren Produktsparten hin? Du hast schon gesagt, das Ketchup ist das Ketchup und das lassen wir uns auch nicht nehmen. Was würdest Du sagen? Was steht so an für Neuheiten oder wie reagiert ihr auf die Veränderungen des Marktes? Peter Buchauer [00:34:01]: Ich glaube, es geht vor allem in Geschmacksrichtungen. Diesen Trend zu weniger Zucker, den haben wir ja schon seit 30 Jahren. Ich glaub, das ist schon sehr weit entwickelt. In den letzten Jahren hat's vor allem der Soßenbereich stark angezogen. Die Leute inzwischen schon wissen, okay, ich muss nicht jede Soße selber machen, es ist ja Heidenarbeit, was den man machen will und die Qualität überzeugt und deshalb greifen die Leute mehr dazu. Und da ist jetzt auch so ein bisschen die Vielfalt wird steigen. Dass Mayo mit Geschmack ist, ob das Soßen mit verschiedenen Geschmacksrichtungen sind, auch mehr, als man bisher gekannt hat. Ich glaub, das ist so ein bisschen Trend. Peter Buchauer [00:34:44]: Bei vielen Sachen bleibt's schon. Also Gulaschsuppe muss einfach Gulaschsuppe sein und darf nicht aus wie ich glaub, ich sag mal so, aus finanziellen Gründen, glaube ich, nicht verwässert werden oder sonst was. Alexandra [00:34:54]: Ja, ja, bestimmt nicht, ja. Peter Buchauer [00:34:55]: Geschmack. Und wieder zurück, nur dass was draufsteht, weniger Fett, weniger Zucker und es schmeckt nicht. Ich glaub, das war mal so eine Zeit lang schon okay, aber es geht sehr stark wieder hin zu einem, glaube ich, auch richtig guten Essen. Natürlich, dieser Gesundheitsfaktor bleibt, aber ich glaub, es geht eher so in Geschmacksvarianten, Geschmacksrichtungen und durchaus ein bissel ausprobieren und das eine oder andere Neue auch einmal aufn Teller gehen. Barbara [00:35:27]: Mhm. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, was Du ja vorher schon angekündigt hast, also was im Herbst auf uns wartet. Und wir werden das in den Regalen ganz genau beobachten, welche Innovation wir da begrüßen dürfen. In jedem Fall bedanken wir uns ganz herzlich bei dir, Peter. Danke für das spannende Gespräch, für den Austausch. Also ich glaub, jeder Zuhörer, jede Zuhörerin ist jetzt hungrig geworden und wir wünschen euch ganz viel Erfolg weiterhin und wie gesagt, freuen uns sehr auf alle Innovationen, die da noch kommen. Alexandra [00:35:57]: Und was ich vielleicht auch noch am Ende, weil Barbara und ich haben auch im Vorfeld natürlich miteinander gesprochen in Vorbereitung und haben dann auch gesagt, uns war nicht immer in unseren Leben so bewusst, dass Felix eine österreichische Marke ist. Ist uns nicht erst jetzt bewusst worden, aber ich sag, wie ich jünger war, hab ich mir eher gedacht, kommt von irgendwo anders daher. Und umso mehr freut es uns natürlich, dass ihr da in Mattersburg produziert und dass es euch schon so lang gibt, dass ihr Marktführer in diesem Bereich seid. Und da sind wir sehr stolz drauf noch dazu, dass wir heute einen Unternehmer bei uns hatten, der auch gesagt hat, wie schön es hier ist in Österreich und wie gut's uns allen geht, dass die Service und die Kundenorientierung passt, ja? Also in diesem Sinne kann ich mich, Barbara, noch anschließen. Danke, dass Du da warst, Peter, und weiterhin so viel Erfolg. Peter Buchauer [00:36:52]: Vielen Dank für die Einladung und da höre ich weiterhin viel Erfolg und einen guten Appetit und dass dein Sohn richtig viel Sugo draufkriegt auf die Nudeln. Barbara [00:37:00]: Auf jeden Fall. Peter Buchauer [00:37:02]: Okay. Alexandra [00:37:04]: Ja, jetzt ist es uns also noch mal so richtig bewusst geworden. Das Ketchup auf unseren Tellern stammt aus dem schönen Burgenland. Wir haben sehr viel über Innovationen und Produktentwicklungen in dieser Episode gesprochen, weil wir heute eine sehr schnelllebige Branche bei uns zu Gast hatten, die aber dennoch auch sehr bodenständig geblieben ist. Wir freuen uns, dass Du hereingehört hast bei Sound Of Customers. Hinterlasse uns doch gerne eine Bewertung, wo auch immer Du gerade hörst. Schreib uns gerne auf office@kunde21.com, falls Du Anregungen oder Wünsche hast oder ganz einfach deinen Senf dazugeben willst. Wir freuen uns, wenn Du auch in 2 Wochen wieder reinhörst. Bis bald.
