Wie Customer Experience bei Vöslauer sprudelt

Thomas Reisner, Ltg. Marketing Handel Vöslauer

Thomas Reisner [00:00:06]:
Ich freue mich, euch ein wenig unseren Jungbrunnen näher bringen zu dürfen und mit euch darüber zu plaudern.

Alexandra Nagy [00:00:15]:
Das ist doch eine Ansage. Es geht heute also um einen Jungbrunnen bei Sound of Customers und um Geheimnisse.

Thomas Reisner [00:00:26]:
Ja, ich habe kurz gegrübelt und ich lüfte jetzt doch das Geheimnis, was ich vorher gesagt habe. Ich darf noch nicht so viel verraten.

Alexandra Nagy [00:00:33]:
Barbara hat es immer entlockt. Es geht um eine neue Produktlinie, die wir vielleicht bald alle mal ausprobieren werden in den nächsten Wochen. Und wenn ihr die Produkteigenschaften hört, dann merkt ihr sofort, dass Natürlichkeit ein ganz wichtiges Marken Asset dieses Unternehmens ist,

Thomas Reisner [00:00:56]:
die ein bisschen Geschmack, aber ohne Kalorien, ohne Zucker, ohne Konservierungsstoffe und auch ohne Zuckerersatz auskommen.

Alexandra Nagy [00:01:04]:
Nicht nur die Produkte, sondern jeder Kontaktpunkt entlang der Customer Journey wird sehr kundenzentriert entwickelt und gestaltet. Und genau das macht dieses Unternehmen zum

Thomas Reisner [00:01:16]:
Marktführer, wo wir klar das Ziel verfolgen, Emotionalisierung am Markt zu schaffen, Einkaufserlebnisse zu bieten.

Barbara Aigner [00:01:24]:
Herzlich willkommen bei Sound of Customers.

Alexandra Nagy [00:01:28]:
Wie hört sich Customer Experience an? Wie kann dein Unternehmen noch besser gehört werden? Hol dir Inspirationen und Tipps.

Barbara Aigner [00:01:36]:
In jeder Folge bringen unsere Gäste ihren ganz besonderen Sound mit und erzählen uns, wie sie ihr Unternehmen für Kundinnen und Kunden so richtig zum Klingen bringen.

Alexandra Nagy [00:01:45]:
Schön, dass du reinhörst bei unserem Podcast von Kunde. Wir sind Alexandra.

Barbara Aigner [00:01:51]:
Barbara. Herzlich willkommen bei einer weiteren Folge von Sound of Customers. Wenn ich die Augen schließe, dann höre ich sprudelndes Wasser. Ich befinde mich vielleicht gerade auch in einem Thermalbad. Ich bin entspannt, ich fühle mich verjüngt und ich fühle mich erfrischt. Wenn das die Zuhörerinnen und Zuhörer hören, dann haben sie vielleicht schon in etwa ein Gefühl, wen wir heute zu Gast bei Sound of Customers haben. Es ist jemand, der sich mit Lebensmitteln unglaublich gut auskennt, kommt selbst aus dem Lebensmittel Einzelhandel, kennt sich mit Kaffee sehr gut aus, bis er zuletzt bei Vöslauer gelandet ist. Ich freue mich ganz besonders, dass heute Thomas Reisner bei uns ist, seines Zeichens.

Barbara Aigner [00:02:43]:
Leitung, Marketing, Handel und POS. Du bist ein Trade Marketer sozusagen und deine Aufgabe ist es, Markenstrategien so zu übersetzen, dass sie im Markt auch tatsächlich funktionieren an den einzelnen Kontaktpunkten zum Kunden. Und wie das konkret funktioniert und was ihr macht, dass eure Kundinnen und Kunden tatsächlich verjüngt werden. Das wirst du uns jetzt erzählen. Tom. Herzlich willkommen. Schön, dass du da bist.

Thomas Reisner [00:03:11]:
Hallo, danke Barbara, für die Einladung. Ich freue mich, euch ein wenig unseren Jungbrunnen näher bringen zu dürfen und mit euch darüber zu plaudern.

Barbara Aigner [00:03:19]:
Das ist sehr schön. Du hast schon gesagt, das Stichwort Jungbrunnen. Bist du denn selbst ganz konsequenter Vöslauer Trinker und verjüngst dich selbst damit und dein Team?

Thomas Reisner [00:03:29]:
Ich versuche es ja. Ich habe tatsächlich das Thema, dass ich zu wenig trinke. Das ist jetzt vielleicht ein bisschen absurd, weil ich genau an der Quelle sitze und dort reichlich Mineralwasser vorhanden ist. Aber ja, das Thema Jung bleiben und Jungbrunnen, das ist unser zentraler Markenkern und alles darüber baut sich auf. Und wir versuchen vor allem in meinem Bereich diesen Jungbrunnen wirklich bis an den Point of Sale, bis an den Markt zu bringen, bis zu unseren Kunden und Kundinnen.

Barbara Aigner [00:03:59]:
Jetzt hast du schon eben vom Jungbrunnen gesprochen und im Vorfeld mir die Information auch mit auf den Weg gegeben. Das Vöslauer ist ja kein Start up, sondern ganz im Gegenteil. Es ist ein sehr eingesessenes Unternehmen, das es seit über 90 Jahren gibt und das Wasser selbst seinen Ursprung schon vor Jahrtausenden sozusagen hat und du für das Übersetzen der Markenstrategie zuständig bist. Wie schafft es denn, Herkunft und Weiterentwicklung unter einen Hut zu bringen? Wie schafft ihr es denn, ein an und für sich historisches Produkt so lebendig werden zu lassen, dass es tatsächlich eben Jungbrunnen am Markt ist und ihr auch frisch rüberkommt?

Thomas Reisner [00:04:43]:
Danke für die sehr gute Frage. Ja, da gibt es verschiedene Rädchen, an denen wir drehen, aber ganz wichtig, und das hast du schon vorweggenommen, ist unsere Quelle. Wir haben bei Vöslauer eine Mission, die da Die Quelle ist unser Ursprung. Wir löschen den Durst der Zeit und wir schaffen Wohlbefinden. Da sind so drei Aspekte drinnen, die ganz wichtig sind und die sich so schnell nicht ändern werden, Denn die Quelle ist unser Ursprung. Das sagt nichts anderes. Was ist unsere Basis für all unsere Produkte, die wir produzieren und die wir auch neu einführen? Wir löschen den Durst der Zeit bedeutet, dass wir wirklich immer neugierig sind nach neuen Sachen, nach Innovationen, nach neuen Märkten. Wir lassen uns sehr viel inspirieren.

Thomas Reisner [00:05:29]:
Wir werden auch sehr viel inspiriert, unter anderem von unseren Kunden und Kundinnen. Und schauen auch wirklich, dass wir mit den richtigen Produkten zur richtigen Zeit im Markt sind. Und der dritte Aspekt, wir schaffen Wohlbefinden. Auch ein ganzer zentraler Aspekt in unserer Mission, dass wir nur Produkte bringen, die einen Mehrwert haben, die einen Nutzen haben, die auf die Gesundheit, auf die Ernährung einzielen. Und das verbinden wir damit. Und in meinem Bereich gibt es da zwei Möglichkeiten, die Marke Vöslauer so zu inszenieren und an den POS zu bringen. Das ist zum einen, ich kann sehr viel mit Innovationen schaffen, ich kann sehr viel mit neue Produkte bewegen und beleben, ich kann eine neue Sorte entwickeln. Wir können sehr viel, was Inhaltskomponenten betrifft, ob es Vitamine sind, die zugesetzt werden, ob es Mineralien sind.

Thomas Reisner [00:06:23]:
Wir können sehr viel am Packaging drehen, was die Verpackung betrifft. Das ist die eine Seite. Oder wir laden unsere bestehenden Produkte auf. Was meine ich mit Aufladen? Wir machen gezielt Promotions im Sinne von Gewinnspielen. Wir haben die Möglichkeit, dass wir verschiedene Kommunikation auf unseren Produkten direkt abbilden. Das kann auf der Flasche sein mittels Etikette, Wir haben Flaschensticker, die wir draufgeben können. Wir können die Trayfolie bedrucken. Also das gesamte Packaging können wir bearbeiten und aufladen.

Thomas Reisner [00:06:59]:
Das ist unsere Aufgabe und wir sehen es auch als unsere Aufgabe, da nie still zu bleiben, sondern wirklich tagtäglich, wöchentlich, monatlich die Konsumenten draußen bei Laune zu halten.

Barbara Aigner [00:07:12]:
Ich habe irgendwann nachgelesen, ihr sprudelt auch vor Ideen, dass das ein Credo von euch persönlich ist.

Thomas Reisner [00:07:19]:
Auch richtig, tatsächlich.

Barbara Aigner [00:07:22]:
Du hast ja jetzt angesprochen, eben auf der einen Seite, es geht um Inspiration und dass ihr vor allem auch von Kunden inspiriert werdet und mit dem richtigen Produkt zum richtigen Zeitpunkt am Markt seid. Jetzt klingt es ja an und für sich ganz leicht, also OK, passt. Wir lassen uns inspirieren sie mit dem richtigen Produkt am richtigen Markt. Und gleichzeitig ist es ja immer so die Krux und die Herausforderung im Marketing, genau das zu tun. Schauen wir uns vielleicht mal die Inspirationsseite an. Was macht ihr denn, um euch vom Kunden inspirieren zu lassen? Also wie macht ihr das konkret und was würdet ihr oder würdest du da vielleicht auch anderen empfehlen, was sie tun können, um sich vom Kunden wirklich inspirieren zu lassen?

Thomas Reisner [00:08:04]:
Raus aus dem Büro gehen, also ganz wichtig, den Alltag einmal im Büro beiseite lassen, muss man da ehrlich gesagt selber immer zwicken bzw. Habe ich eine gute Kollegin, die mich da ermuntert und mich wirklich zublockt mit Terminen, dass wir mal den Tag draußen verbringen. Was meine ich mit genau in meinem Bereich ist es wichtig, dass wir draußen in den Märkten sind, uns wirklich tagtäglich unsere Regalsituation mit unseren Produkten, unsere Verfügbarkeit anzusehen, auf der einen Seite, aber auch auf der anderen Seite wirklich mit dem Markt, mit dem Marktpersonal, mit dem Marktleiter und Leiterinnen sprechen, die gar nicht viel im Markt fragen müssen, sondern sie beobachten ganz viel und diese Beobachtung geben sie uns dann weiter mit sehr viel großem und hilfreichen Input. Wir haben ja auch ein Aussendienst Team, ein achtköpfiges. Wir sind in ganz Österreich vertreten und auch dieser Austausch mit unserem Außendienst, dem wir sehr viel mitgeben, wie sie etwas richtig umzusetzen haben in den Märkten. Aber wir bekommen auch sehr viel zurück und das ist ganz wichtig für uns, dass wir das, was wir zurückbekommen in unserer Strategie für Arbeiten in unseren Neuprodukten verarbeiten. Es gibt auch noch die Möglichkeit bei uns und auch da setze ich mich öfters rein, auch bei Fokusgruppen mitzuhören. Bei Fokusgruppen bekommen wir auch qualitative Rückmeldungen.

Thomas Reisner [00:09:26]:
Das passiert im Rahmen von Neuprodukte Tests, wenn wir neue Geschmacksrichtungen bringen, um vorhin einmal abzufragen, ist es die Geschmacksrichtung, die unsere Zielgruppe anspricht, unsere Kunden anspricht, Ganz wichtig. Und dann haben wir auch noch eine dritte Säule, wo wir sehr viel mit quantitativen Zahlen arbeiten, mit Abverkaufszahlen, also wirklich jene Zahlen, die dann im Handel über die Kassa laufen.

Barbara Aigner [00:09:48]:
Es gibt ja viele, ich sage jetzt mal Branchen, Unternehmen, die auch Aussendienstmitarbeitende haben und oft so ein bisschen das Problem haben, dass die da draußen ja wirklich ganz viel mitbekommen, aber es strukturiert an das Unternehmen zurückzuspielen und daraus dann auch was zu generieren, also wirklich zu lernen, da hapert es oft. Also ich habe das im Telekommunikationsbereich schon oft gehört oder eben auch in anderen Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten. Habt ihr da für euch irgendwie ein System oder eine Struktur oder vielleicht ist es auch einfach eine Vorgabe, wie ihr das Learning der Außendienstmitarbeiter in die Organisation bringt und das dann wieder auf eure Produkte übersetzen könnt.

Thomas Reisner [00:10:32]:
Ja, danke für die Frage. Das ist tatsächlich ein Projekt, wo wir dran sind, dass wir es verbessern. Ich glaube, es gibt jetzt kein Tool, was das beste Tool dafür ist, sondern da muss man halt sich herantasten. Wir haben aber tatsächlich oft nicht wöchentlich, aber zumindest monatlich und quartalweise Meetings, wo wir eine sehr offene Meetingstruktur pflegen, wo wir sehr viel vorgeben, wo wir sehr viel erzählen von unserer Seite, damit die Leute auch wissen, wie der Markt funktioniert und was uns gerade so beschäftigt und was auch toll läuft. Und auf der anderen Seite planen wir sehr viel Zeit ein, dass sie uns das Feedback draußen auch zurückspiegeln. Und sehr viel wird dann auch tatsächlich relativ rasch entschieden, was wir weiterhin machen oder was wir ab sofort nicht mehr machen.

Barbara Aigner [00:11:20]:
Würdest du so gesehen sagen, dass ihr ein kundenzentriertes Unternehmen seid? Also ist es so, dass bei euch die Stimme des Kunden so ein Gewicht hat, dass ihr auf Basis der Stimmen des Kunden Veränderungen vornimmt oder wenn ihr Veränderungen plant, das ohne den Kunden gar nicht geht? Oder wie würdest du sagen von eurer Ausrichtung?

Thomas Reisner [00:11:42]:
Ja, also doppelt kundenzentriert. Ich muss da (lacht) ... ich muss da ein bisschen, was die Begrifflichkeiten betrifft, nochmal unterteilen. Also wir haben zum einen den Endkunden, das ist bei uns der Konsument, die Konsumentin. Und dann haben wir den Kunden, dem wir das Produkt in erster Linie verkaufen müssen, damit er es seinen Konsumenten und Konsumentinnen anbieten kann. Das ist bei uns und in meinem Bereich der Handel. Und wir starten immer aus der Kundensicht. Bei allen Fragen, die wir haben, ist der Kunde, also der Endkonsument in erster Linie im Fokus. Egal ob das jetzt ein neues Packaging ist oder eine neue Sorte.

Thomas Reisner [00:12:20]:
Wir überlegen immer, gibt es hier einen Markt, wie groß ist der Markt und wer ist unsere Zielgruppe? Also wer sind tatsächlich die Kunden, die das dann auch kaufen würden oder kaufen? Und dann, und das ist ganz wichtig bei uns, ist, dass wir unseren Kunden, der Handelspartner, also den Nutzen des Kunden, welchen Nutzen hat er, damit er das Produkt dann auch wirklich in sein Regal, in seine Kühlung stellt. Also wir machen nie die Rechnung ohne den Wirt. In erster Linie tasten wir uns alle an und fragen den Handelspartner, weil jeder Handelspartner vertritt seine eigenen Interessen. Und dann ist es quasi die Challenge, dies mit dem Endkonsumenten zu vereinen, um auf beiden Seiten das Bestmögliche herauszuholen. Aber die Frage definitiv, ja Klar, Kundenorientierung zu 100 Prozent, aber dann halt auch immer unseren Handelspartner rechtzeitig mit einbeziehen.

Barbara Aigner [00:13:10]:
Jetzt habt ihr einen sehr hohen Marktanteil in Österreich, also seit Marktführer mit 40 Prozent Marktanteil, das beliebteste Mineralwasser in Österreich. Aber der Plan ist ja auch, also nicht nur der Plan, ihr habt ja schon expandiert und also ich persönlich freue mich immer, wenn ich irgendwo auf Urlaub bin und dann wird man auf einmal ein Vöslauer serviert, da denkt man so, ah, also da baut man dann irgendwie die Brücke auch zur österreichischen Herkunft selbst. Wie schafft ihr es denn, eure Marktposition auch zu verteidigen? Jetzt muss man ja ganz ehrlich sagen, das ist ja auch kein einfaches Umfeld, in dem ihr unterwegs seid. Also es gibt andere Mineralwasseranbieter und dann gibt es ganz viele Mutationen von Getränken, die mit Vitaminen angereichert sind und ich weiß nicht was alles und dann kommen noch irgendwelche Start ups dazu und keine Ahnung was. Also gefühlt früher war es so, da gab es halt irgendwie 2, 3, 4 unterschiedliche Mineralwassersorten und das war's. Jetzt ist man ja auch als Konsument überfordert, wenn man im Handel steht und vorm Regal steht und sich denkt, was soll ich kaufen? Also wie schafft ihr es, eure Marktposition zu verteidigen, euch da durchzusetzen und vielleicht auch weiter zuwachsen?

Thomas Reisner [00:14:20]:
Tatsächlich ist der Getränkemarkt eines jener Märkte, wo sich wöchentlich was tut. Es kommen Getränke hinzu, es kommen neue Sorten dazu, es kommen neue Mitbewerber dazu, es kommen neue Kategorien, die wasserähnlich sind dazu, Stichwort Sprudler. Das Einwegpfandjahr letztes Jahr war ein sehr herausforderndes für uns, aber nicht nur für uns, sondern für die gesamte Getränkebranche, die mit Einwegpfandgebinden zu tun gehabt hat. Ist jetzt auch kein Geheimnis, dass der Markt stark rückläufig war, weil es eben auch Kategorien gibt, die nicht bepfandet sind, Stichwort Sirup, Stichwort Sprudler und andere Pulver, die es zum Auflösen gibt. Ja, der Markt hat sicher an Dynamik zugenommen, auch der Mitbewerb ist größer als vor 10 Jahren und dennoch gibt es einige Möglichkeiten und wir haben einiges in der Pipeline für die nächsten Jahre. Wie wir eben diesen hohen Marktanteil weiterhin verteidigen und halten können. Wir sind ganz stolz, dass wir jetzt auch im Bereich Mineralwasser mit Geschmack seit zwei Jahren Marktführer sind. Und auch das zeigt, weil der Mineralwassermarkt ein Markt ist, den man jetzt nicht durch neue Sorten beleben kann.

Thomas Reisner [00:15:31]:
Denn es gibt ein stilles und wir sagen in dem Fall dazu ein ohne und ein mit Kohlensäure versetztes Mineralwasser. Aber im Bereich Mineralwasser mit Geschmack gibt es eine Spielwiese für uns, aber auch für die Mitbewerber und da kann man sehr viel mit Innovationen arbeiten. Genau. Jetzt erst vor kurzem haben wir eine neue Anlage bei uns in Betrieb genommen, Firmenstandort in Bad Vöslau, mit der wir sehr viel vorhaben, wo sehr viel kommen wird, werden auch nicht zu viel verraten, aber das macht dann schon Spaß, wenn die Möglichkeiten da sind, neue Produkte zu entwickeln und wir wirklich einen Plan haben, diesen Marktanteil auch in Österreich halten zu können.

Barbara Aigner [00:16:11]:
Gibt es in dem Zusammenhang Dinge, wo du Das haben wir irgendwie selber schon tausendmal probiert, aber bis jetzt hat es noch nicht funktioniert? Oder vielleicht auch so selbsterkannte Bereiche, wo man sagt, okay, da sind wir gescheitert unter Anführungszeichen, aber haben daraus auch gelernt und was habt ihr daraus gelernt?

Thomas Reisner [00:16:31]:
Ja, ich würde jetzt sagen tausendmal, aber es war ziemlich oft und ziemlich viel. Genau in meinem Bereich oder in meinem Bereich ist es gang und gäbe, dass man den Weg öfter geht, um ans Ziel zu kommen. Es gibt verschiedene Produkte, die wir einen Tick zu früh gebracht haben, die dann gescheitert sind. Produkte, wo der Markt zwar da war, aber vielleicht jetzt nicht die Ausgangsgröße hatte, dass man dann weiter wachsen hätte können. Wir haben sehr viel gelernt von Neuprodukten, aber wenn wir sie nicht gebracht hätten, hätten wir die Learnings nicht ziehen können und sind auch in dem Fall auch dankbar, dass wir gescheitert sind, weil wir jetzt umso reicher sind an an Inputs und Infos, die uns für die nächsten Neuprodukte helfen werden Auch zum Thema tausendmal probiert und tausendmal nichts passiert, sehen wir uns ja oder setzen wir es uns als Ziel, dass wir auch unsere Handelspartner in dem Fall unterstützen im Sinne von Ideen einbringen. Wir sehen uns so als Ideengeber hin zum Handel, der jetzt sich nicht tagtäglich mit den neuesten Innovationen, wie man sein Produkt im Regal oder auch außerhalb des Regals besser platzieren kann, beschäftigt, der andere Herausforderungen meistern muss. Und da bringen wir immer schon Ideen hin zum Handel, wo wir klar das Ziel verfolgen, Emotionalisierung am Markt zu schaffen, Einkaufserlebnisse zu bieten. Für mich ist POS der Point of Sale ja nicht nur ein Point of Sale, sondern auch ein Point of Sense, also ein wahrnehmbarer Bereich, weil wir wissen alle, wenn man sich im Markt wohlfühlt, dann steigt auch die Verweildauer.

Thomas Reisner [00:18:20]:
Man beschäftigt sich mehr mit der Kategorie, mit den Produkten, es macht mehr Spaß einzukaufen und das Ziel ist hoffentlich auch, man nimmt mehr mit aus dem Markt. Und darum geht es in meinem Fall. Wir müssen einfach die Leute wieder dorthin bringen, dass das Einkaufen Spaß macht, dass man gern zu der Marke greift, dass man weiß, was man bekommt und dass man die Konsumenten und Konsumentinnen wirklich bei Laune hält draußen.

Barbara Aigner [00:18:46]:
Das ist wie Balsam auf meiner Seele als Kundenerlebnis Begeisterte, also Customer Experience Begeisterte, wenn du von Emotionalisierung sprichst und auch davon, dass Erlebnisse geschaffen werden sollen, auch das ist, finde ich, ein herausfordernder Job, weil man spricht natürlich leicht mal davon, es müssen Erlebnisse geschaffen werden oder eine ganze Unternehmergeneration spricht davon, jetzt brauchen wir mehr Customer Experience und nur mit Customer Experience sind wir erfolgreich. Und wenn man dann aber ein bisschen detaillierter hinschaut, dann ist diese Customer Experience endet dann meist schon bei einem kleinen Gimmick, dass man irgendjemanden mitgibt und das war's dann. Und deswegen würde es mich interessieren, wie schafft ihr den Kunden Erlebnisse?

Thomas Reisner [00:19:34]:
Ein positives Beispiel, was sicherlich auch ein Kundenerlebnis war oder ist, aber vor allem den Kunden geholfen hat, sich zu orientieren und zu informieren, war im Rahmen der Einführung des Einweg Pfands. Die rückläufige Entwicklung kommt ja auch sehr viel aus dem Hintergrund, dass die Leute einfach Angst gehabt haben, sich nicht wussten zu strukturieren und organisieren zu Hause, wie sie die die Pfandgebinde sammeln sollen und wie sie es wieder zurückbringen und ob sie es eh nicht vergessen. Und da haben wir als Marktführer gesagt, da müssen wir den Kunden und den Konsumentinnen, also beiden, wirklich beiseite stehen und helfen, dass diese Angst genommen wird und dass sie tatsächlich zu 100 Prozent informiert sind. Und da haben wir unsere Produkte genutzt und haben auch wirklich auf unseren Hauptprodukten die Info mitgenommen, wie sie die Flasche zu behandeln haben, dass sie das Etikett oben lassen müssen, dass sie es nicht zerdrücken dürfen, dass sie es wirklich auch austrinken müssen und dann zurückgeben sollen. Und wir haben auf der anderen Seite auch geschaut und versucht, ihnen bei der Orientierung und beim Sammeln zu Hause zu helfen. Wir haben eine eigene Tasche entwickelt, die 18 1,5 Liter unzerdrückte Flaschen schafft mit einer wasserabweisenden Schicht sollten die letzten Tropfen doch verloren gehen in der Tasche, die man dann wieder waschen kann, die sogenannte Bring it Bag. Die haben wir dann auch bis an den POS gebracht, haben eine Tailormade Probe mit einem Handelskunden umgesetzt, wo wir genau das kommuniziert haben. Uns war wichtig, wirklich zu kommunizieren, wie ist diese Flasche zurückzubringen, dass du als Konsument und Kundin wirklich zufrieden auf der einen Seite zu unserer Flasche greifst, dann aber auch zufrieden wieder den Markt verlässt mit der zurückgebrachten Flasche.

Thomas Reisner [00:21:24]:
Und das war so eine Experience, die ist jetzt nicht high sophisticated und hat jetzt nichts mit totaler Digitalisierung zu tun, aber es sind so die einfachen Beispiele, die dann auch tatsächlich funktionieren.

Barbara Aigner [00:21:37]:
Super, finde ich total cool. Geht ja dann sozusagen auch über den Tellerrand hinaus, dass man nicht beim Kernprodukt bleibt, sondern auch überlegt, was braucht es darüber hinaus, damit dieses Kernprodukt auch gut gekauft und genutzt werden kann. Und vermutlich ist es auch richtig gut angekommen.

Thomas Reisner [00:21:53]:
Ja, wir haben sehr viel Zuspruch bekommen, auch Handelspartner nachgefragt werden, der Produzent unserer Tasche ist, weil die Tasche so gefällt, dann macht es einfach Spaß, solche Ideen zu entwickeln, zum einen wirklich zum Kunden hin ihm zu helfen, aber auch Tragehilfen zu kreieren, die dann tatsächlich Probleme lösen, abseits von unserem Wasserbusiness, aber auch wirklich über den Tellerrand, wie du schon richtig gesagt hast, hinausblickend.

Barbara Aigner [00:22:18]:
Arbeitet ihr da mit Customer Journeys eigentlich auch? Also dass ihr überlegt, Personas und vom Kunden aus denkend. Also das wäre ein typisches Beispiel für mich, wo man sagen kann, okay, da kann man die ganze Customer Journey anhand dem Beispiel der Flasche irgendwie durchexerzieren oder wie kommt ihr zum Beispiel auf diese

Thomas Reisner [00:22:37]:
Ideen, auf diese Ideen, Ja, das hat jetzt in dem Fall gar nichts mit Customer Journey zu tun. Und ja, wir haben eine Customer Journey, aber wir haben wirklich sehr früh begonnen zu überlegen und auch zu planen. Also wir wussten, dass es, und das haben wir auch eingeplant, dass es eine Delle geben wird in der Entwicklung und in unseren Zahlen. Und wir haben wirklich von allen Seiten in unseren internen Besprechungen gegrübelt, wie wir diese Angst und wie wir diese Angst nehmen können und wie wir diese Ordnung zu Hause sauber gestalten können. Und da ist uns dann ganz klar diese Tasche in den Kopf gekommen, von der sind wir nicht mehr abgewichen, weil es das Tragetool ist, um Flaschen zurückzubringen. Und dann ist aus dieser Idee zum einen einmal ein Artikel geworden, ein Goodie, zum anderen dann eine Promo. Als nächster Schritt dann auch wirklich eine Tailormade Sache mit einem Handelskunden. Und wir haben ja auch bei Vöslauer einen Onlineshop.

Thomas Reisner [00:23:39]:
Die Tasche ist jetzt fixer Bestandteil in

Barbara Aigner [00:23:42]:
unserem Designshop, da werde ich gleich vorbeischauen nachher. Das schaue ich mir an. Bring it Bag. Da kommt bei mir, also da gibt es ja auch einen Song dazu. Bring it back. Also ich bin jetzt nicht so gut im Singen, Du hast aber einen anderen Sound mitgebracht. Sound of Customer bedeutet ja auch, dass wir gerne mit unseren Gästen darüber sprechen, wie Kundenorientierung für ihn, für sie sich anhört. Und du hast auch einen wunderbaren Sound mitgebracht, den hören wir uns jetzt kurz an. (Sound ertönt: spritziges, zischendes Wasser läuft ins Glas)

Barbara Aigner [00:24:19]:
Und wir hören schon, da zischt was, da sprudelt. Was ist der Sound und was bringt er für dich zum Ausdruck?

Thomas Reisner [00:24:28]:
Ja, der Sound ist wie für mich gemacht, weil er einfach voller Ideen sprudelt. Wir nie aufhören zu denken. Wir wirklich Ideen für die nächsten zwei Jahre auf Lager haben und wir auch wissen, dass wir nur so mittels Ideen, Innovationen, auch Nachhaltigkeit, darüber haben wir auch noch gar nicht gesprochen, über diesen Weg weiterkommen und sprudeln. Es hat auch sehr viel, da kommen wir wieder zurück zu unserer Mission und zu unserem Leitsatz. Die Quelle ist unser Ursprung ist ja auch, die hört nie auf zu sprudeln, die schießt immer Wasser nach. Und genauso soll es auch mit uns sein oder mit mir sein, dass man nie aufhört, sich weiterzuentwickeln und weiterzudenken.

Barbara Aigner [00:25:15]:
Danke. Absolut schön. Und du hast jetzt gerade ein wichtiges Stichwort gesagt, das auch auf meinem Zettel steht, nämlich das Thema Nachhaltigkeit bzw. Bewusster Lifestyle, der für euch ja auch sehr Wichtig ist also, wie lebt ihr selbst Nachhaltigkeit und als wie wichtig erachtet ihr das Thema Nachhaltigkeit auch bei Vöslauer? Und wo entwickelt sich für euch Nachhaltigkeit in der Zukunft hin?

Thomas Reisner [00:25:39]:
Nachhaltigkeit ist jetzt, und das wird jedes Unternehmen sagen, sehr wichtig auch für uns. Damit möchte ich jetzt überhaupt nicht angeben, aber wir waren oder sind seit Beginn nachhaltig. Auch die Quelle auch wieder zurückzukommen. Die Quelle ist ja quasi per se das Symbolbild für Nachhaltigkeit. Wir entnehmen der Quelle ja auch wirklich nur ein Minimal an Wasser, was wir produzieren, was wir eigentlich dürften. Also auch da beginnt schon ressourcenschonendes Arbeiten. Und wir haben bei Vöslauer eine Nachhaltigkeits Agenda, die Nachhaltigkeitsagenda 2030, wo sehr viele Nachhaltigkeitsziele oben stehen, die unterschiedliche Bereiche betreffen. Das ist zum anderen, dass wir all unsere Materialien, die auf den Produkten sich befinden, wirklich zu 100 Prozent aus Recycelmaterialien produzieren möchten.

Thomas Reisner [00:26:38]:
Tatsächlich ist es so, dass nicht alle materialien auch wirklich 100 prozent recycelbar zu beziehen sind. Da sind wir aber auf auf dem richtigen Weg dorthin. Wir waren auch die ersten, die das Thema 100 Prozent recyceltes PET, also 100 Prozent RePET Flasche in Angriff genommen haben. Abseits von unserem Packaging ist es aber auch unser Anliegen, dass wir auch Erdgas durch erneuerbare Energien ersetzen, dass wir den Strom, den wir verwenden, nur mit Ökostrom über Ökostrom nutzen und dass wir auch unseren Mehrweg Anteil, unsere Mehrweggebinde, wir haben da zwei Flaschenarten in unserem Sortiment, das ist die bis jetzt noch einzige PET Mehrwegflasche und die Glasmehrwegflasche, dass wir diesen Anteil auch erhöhen. Also da gibt es einige To Dos auf unserer Agenda. Und das übergeordnete Ziel ist, dass wir konkret 28 Prozent weitere CO2 Einsparungen bis 2030 erzielen möchten. Und was uns ganz wichtig ist, dass diese Ziele, die wir uns setzen, auch wirklich transparent sind für unsere Kunden und Kunden. Dass wir nicht wir wollen dieses Ziel erreichen, setzen eine Zahl fest und that's it, sondern dass wirklich jeder einzelne Schritt nachvollziehbar ist.

Thomas Reisner [00:27:54]:
Und sollte sich dieser Schritt nicht ausgehen, wird er auch von unserer Seite begründet und wir werden weiterdenken, wie wir die nächsten Schritte setzen können.

Barbara Aigner [00:28:01]:
Manchmal sagt man, Nachhaltigkeit verträgt sich nicht so gut mit unternehmerischem Erfolg. Jetzt seid ihr da ja sehr ambitioniert unterwegs, was das Thema Nachhaltigkeit betrifft. Auch sagt man oft, Kundenzentrierung und unternehmerische Erfolg würden sich scheinbar nicht so gut vertragen. Wie würdest du die Lanze brechen, dass du sagst, Nachhaltigkeit und unternehmerischer Erfolg gehen Hand in Hand oder vielleicht ist sogar Nachhaltigkeit ein Enabler für unternehmerischen Erfolg.

Thomas Reisner [00:28:29]:
Ja, tatsächlich ist es so für uns. Nachhaltigkeit ist bei uns ein Kaufgrund unserer Kunden und Kundinnen und wir unterscheiden uns mit Nachhaltigkeit tatsächlich von unseren Mitbewerbern. Das hat jetzt nichts zu tun, dass einfach Nachhaltigkeit in irgendeinem Satz auf unserer Etikette steht oder Nachhaltigkeit einmal als Wort auf unserer Homepage erwähnt wird, sondern das sind schon Gründe unserer Käufer und Käuferinnen, warum sie uns kaufen, weil wir uns gerade zu dem Thema unsere Köpfe wirklich zusammenstecken und schauen, wie wir das Material einsparen können, noch leichter werden können, aber dennoch stabil bleiben. Also nicht, dass die Flasche dann beim Einschenken beispielsweise zusammenbricht. Also da gibt es ja wirklich, da bewegen wir uns wirklich einen kleinen Bereich, wo wir Einsparungen machen können, die aber dann in der Summe sehr viel Aussagekraft und sehr viel Wirkung erzielen.

Barbara Aigner [00:29:25]:
Ja, verstehe ich. Gut, jetzt hätte ich noch eine Frage zum Thema KI und Digitalisierung, dass wir die zumindest noch streifen können, weil das für viele ja auch sehr spannend ist. Welche Rolle spielt denn bei euch KI? Spielt das überhaupt eine Rolle? Wenn ja, welche Rolle? Und wie nutzt ihr KI?

Thomas Reisner [00:29:45]:
Es verhält sich ein bisschen so wie Nachhaltigkeit, würde ich sagen. Ich glaube, es gibt kein Unternehmen, wo KI keine Rolle mehr spielt. Die einen setzen es eher rudimentär ein und verwenden diverse Chat Plattformen. Wir bei Vöslauer verwenden KI tatsächlich, um schneller zu werden. Also wir schauen uns Prozesse an, die meist immer den gleichen Ablauf vorweisen und die versuchen wir zu automatisieren mittels KI, damit diese freigesetzten Ressourcen einfach woanders wieder mit mehr Power und mehr Hirnschmalz eingesetzt werden können. Wir haben da auch in unserer Familiengruppe, wir sind ja eine 100 Prozent Tochtergesellschaft der Ottakringer Getränke AG zusammen mit unseren Töchtern der Ottakringer Brauerei und Del Fabro Kolarik. Da gibt es eine eigene Gruppe, eine KI Kerngruppe nennen sie die, wo wir monatlich im Austausch sind, wo wir Neuheiten, wo uns Neuheiten präsentiert werden, wo wir unsere Wunschliste an Prozessen teilen, weil sich eventuell dieser Wunsch mit anderen unserer Töchter deckt, um da bestmöglich Synergien erzielen zu können. Und genau, also wir machen in erster Linie oder verwenden KI, um schneller zu werden, was Prozesse betrifft.

Thomas Reisner [00:31:06]:
Was wir aus heutiger Sicht, und ich betone aus heutiger Sicht, weil, wie wir wissen, morgen die Welt schon wieder ganz anders aussehen könnte. Was wir nie machen würden mit KI, ist, dass wir sie in unserer Kommunikation mit unseren Kunden und Kundinnen einsetzen. Es gibt von uns auch keine KI generierte Geschmackssorte, keine KI Menschen, die unsere Werte nach außen tragen Und es gibt auch keinen Chatbot, der diverse Anfragen bearbeitet, weil uns ist Natürlichkeit, Transparenz das oberste Gebot und das wollen wir auch wirklich zum Kunden hin bewahren.

Barbara Aigner [00:31:44]:
Das finde ich sehr, sehr schön und finde ich auch großartig, dass ihr da so eine, ich sag mal, so eine klare Linie habt für die Unternehmen, die haben ja so verschwimmende Grenzen und sagen, naja, KI schon und ein bisschen bei den Kunden, ja, und dann machen wir eben ein bisschen einen Chatbot, der funktioniert, aber dann eh nicht so gut, wie man es sich eigentlich wünscht. Und das finde ich sehr, sehr schön, dass ihr zu eurem Kernauftrag so sehr steht und auch sagt, Natürlichkeit ist uns wichtig und damit setzt man vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch einen Euro mehr ein, weil man mehr Mitarbeitende benötigt, um bei der Natürlichkeit auch zu bleiben, aber auf der anderen Seite eben Prozesse zu beschleunigen. Ja, ich glaube, wir könnten noch Stunden weiterreden. Es sprudelt, es sprudelt dahin, aber ich bedanke mich dennoch ganz herzlich bei dir. Es war ein super spannendes Gespräch. Zum Abschluss würde mich jetzt noch interessieren, was empfiehlst du uns denn für den Sommer 2026? Was sollen wir in jedem Fall, welche Sorte sollen wir denn in jedem Fall ausprobieren oder was trinkt man unter Anführungszeichen im Sommer 2026? Hast du deine Empfehlung für uns?

Thomas Reisner [00:32:49]:
Ja, ich habe kurz gegrübelt und ich lüfte jetzt doch das Geheimnis, was ich vorher gesagt habe. Ich darf noch nicht so viel verraten, aber unsere neue Anlage. Mit unserer neuen Anlage können wir Geschmackssorten ohne Kohlensäure produzieren. Und wir bringen sowohl für Erwachsene als auch für unsere Kleinsten, für unsere Juniors je zwei Sorten, die ein bisschen Geschmack, aber ohne Kalorien, ohne Zucker, ohne Konservierungsstoffe und auch ohne Zuckerersatz auskommen. Und dann müsst ihr nur die Augen offen halten in den nächsten Tagen und Wochen und dürft euch von Vöslauer mit neuen Geschmackssorten ohne Kohlensäure inspirieren lassen. Voll gut.

Barbara Aigner [00:33:33]:
Gerade für den Sommer, wo man ja auch eben sportlich und mit der schlanken Linie unterwegs sein will, ist das ganz ideal. Dann halten wir auf jeden Fall die Augen offen. Vielen herzlichen Dank. Danke, dass du uns so einen breiten und offenen Eindruck geschaffen hast in eure Welt, in eure Welt der Natürlichkeit. Es war ein spannendes und schönes Gespräch. Vielen Dank.

Thomas Reisner [00:33:54]:
Danke. Tschüss.

Alexandra Nagy [00:33:56]:
Das war's zu dieser Folge. Wenn du Lust auf noch mehr Sounds hast, dann schau doch gerne auf kunde com vorbei und folge uns auch auf LinkedIn und vielleicht geht sich ja auch eine fünf Sterne Bewertung aus. Wir danken dir ja.

Barbara Aigner [00:34:10]:
Und wie Kundenorientierung für unseren nächsten Gast klingt, hast du gerne in zwei Wochen in einer weiteren Folge.